im Labor verwendetes Parafilm
Parafilm ist ein unverzichtbarer Laborbedarf, der als vielseitiges Versiegelungsmaterial in der wissenschaftlichen Forschung und klinischen Anwendung weit verbreitet ist. Dieser flexible, selbstversiegelnde thermoplastische Film besteht aus einer Mischung von Wachsen und Polyolefinen, wodurch er formbar und feuchtigkeitsbeständig ist. Das Material dehnt sich bis auf das 200 % seiner ursprünglichen Länge aus und bildet eine luft- und wasserdichte Abdichtung, wenn es um Laborgefäße gewickelt wird. Durch seine halbtransparente Beschaffenheit ermöglicht es eine einfache Sichtbarkeit des Inhalts, während die Integrität der Probe erhalten bleibt. Parafilm verschließt effektiv verschiedene Laborgefäße wie Reagenzgläser, Bechergläser, Kolben und Kulturschalen und schützt deren Inhalt vor Kontamination und Verdunstung. Das Material behält seine Eigenschaften über einen weiten Temperaturbereich, typischerweise von -45 °C bis 50 °C, wodurch es sowohl für Kühl- als auch für moderate Heizanwendungen geeignet ist. Aufgrund seiner chemischen Beständigkeit gegenüber vielen gängigen Laborlösungen sowie seiner ungiftigen Natur ist es sicher im Umgang mit biologischen Proben und üblichen chemischen Lösungen. Die Fähigkeit des Films, sich unregelmäßigen Formen anzupassen und zuverlässige Dichtungen zu erzeugen, hat ihn zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel in modernen Laborabläufen gemacht, insbesondere in der Mikrobiologie, Chemie und Lebenswissenschaftsforschung.